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Neue Presse, 04.11.2008


Bücherei: Linke wirft Verwaltung Manipulation vor

HANNOVER. Die geplante Schließung der Stadtbibliothek im Freizeitheim Linden soll nur im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss diskutiert werden, nicht aber öffentlich am 13. November im Rat. Diese Entscheidung hat Hannovers Kulturdezernentin Marlis Drevermann jetzt den Ratsfraktionen mitgeteilt – und sich den Unmut der Hannoverschen Linken zugezogen. Deren Ratsherr Luk List hat gegen diese Entscheidung der Dezernentin Einspruch erhoben und Kraft seines Mandates beantragt, das Thema „Schließung der Stadtbibliothek in Linden“ öffentlich zu diskutieren. „Die Verwaltung versucht, die Beratungen zur Beschlussfassung in den Gremien zu manipulieren“, so List gestern. Bei einer derart weitreichenden Entscheidung aber sei jedes Ratsmitglied gefordert, seine Meinung öffentlich und eindeutig gegenüber den Bürgern zu zeigen. Nach Mitteilungen der Linken will eine Bürgerinitiative für den Erhalt der Bibliothek im Freizeitheim Linden zur Ratssitzung eine Protestunterschriftenliste überreichen. Sie wurde unterzeichnet unter anderem von dem hannoverschen Kabarettisten Dietrich Kittner, Trainer Mirko Slomka, vom Schauspieler Peter Sodann und den Politikern Oskar Lafontaine (Linke) und Norbert Blüm (CDU). Auch an OB Stephan Weil hat sich List gewandt. Die Schließung der Bücherei nur über den Ausschuss zu beschließen, bezeichnet der Ratsherr als „erhebliche Einschränkung der Kompetenzen des Rates“.« voi»

Quelle: 04.11.2008 / NP Seite 18 Ressort: LOKA



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